Architektur, KTP, Kauffmann Theilig Partner, Freie Architekten BDA, Stuttgart, Neubau, Verwaltung, Abfallwirtschaft, Bad Kreuznach, Holzbau
Neubau Abfallwirtschaftszentrum | Bad Kreuznach
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Neubau Abfallwirtschaftszentrum | Bad Kreuznach

Neubau Abfallwirtschaftszentrum Bad Kreuznach

Adresse

Siemensstraße
Bad Kreuznach

Bauherr

Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Bad Kreuznach

Architektur

Kauffmann Theilig & Partner

Projektleitung

Thomas Theilig

Projektarchitekten

Colin Marggraf, Steffen Ganzenmüller

Baukosten KG 3+4 netto

6,8 Mio. €

BGF

4.150 m²

BRI

22.650 m³

Lph. nach HOAI

1 - 8 (9)

Wettbewerb 1. Preis

01/2025

Planungsbeginn

vorr. 01/2026

Baubeginn

vorr. Frühjahr 2027

Fertigstellung

vorr. Ende 2028

Fotos

Kauffmann Theilig & Partner

Die quadratische Figur des neuen Abfallwirtschaftszentrum fügt sich in Maßstab und Körnigkeit in die Umgebung ein und betont den funktionalen Charakter. Die Konzentration der Baumassen ermöglicht großzügige Grünflächen, die das gesamte Quartier aufwerten. Die Erschließung des Geländes erfolgt über eine neu angelegte Zufahrtsstraße von der Siemensstraße im Osten – sowohl für die PKW-Stellplätze für MitarbeiterInnen und BesucherInnen als auch das Werksgelände mit seinen 35 LKW-Stellplätzen, Waschhallen und Werkstätten, sowie den Verwaltungs- und Sozialbereichen. Die verschiedenen Funktionsbereiche sind innerhalb des AWZ schlüssig angeordnet um die inneren Abläufe effizient gestalten zu können die Austausch untereinander auf kurzen Wegen zu ermöglichen.

Vertikale und horizontale Fassadenelemente aus Holz setzen Akzente, während begrünte Flächen harmonisch integriert sind, um den Baukörper in die Umgebung einzubetten. Der Sozial- und Verwaltungsbau wird in Holz-Hybridbauweise umgesetzt, um Anforderungen an den Schall- und Brandschutz zu erfüllen. Die Überdachungen im Fuhrpark-Bereich sind aus Brettschichtholz. In den stärker wasserbeaufschlagten Waschbereichen werden die Wände massiv hergestellt. Der verwendete Stahlbeton hat einen hohen Rezyklatanteil. Thermisch vorbehandeltes, FSC-zertifiziertes Vollholz garantiert Langlebigkeit. Für die Dämmung werden natürliche, nachhaltige Materialien wie Hanf verwendet.

Das AWZ erfüllt höchste Ansprüche an nachhaltiges Bauen. Großflächige Photovoltaikanlagen auf Dächern und über Fahrwegen erzeugen Strom und Geothermie und eine Wärmepumpe stellen eine effiziente Wärmeversorgung sicher. Niedertemperaturheizsysteme die auch zur Kühlung genutzt werden können, gewährleisten ein angenehmes Raumklima. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung optimieren die Energieeffizienz. Fassaden- und Dachbegrünungen fördern die Biodiversität und verbessern das Mikroklima. Versickerungsfähige Bodenbeläge minimieren die Versiegelung und vermeiden eine Belastung des Abwassernetzes.