Neubau, Betontragwerk, Glasfassade, WDVS, Strukturputz, Garten, Privat, Wohnen
Wohnhaus OH13 | Ostfildern
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Adresse

Oberer Haldenweg 13
73760 Ostfildern-Kemnat

Bauherr

Privat

Projektarchitekten

Coskun Kocak, Matthias Kraiss, Aris Varagulis

Grundstück

770 m²

BGF

370 m²

BRI

1.115 m²

Wohnfläche

230 m²

Lph. nach HOAI

1 - 9

Planungsbeginn

01/2013

Baubeginn

11/2013

Fertigstellung

08/2014

Fotos

Martin Duckek | Ulm

Durch veränderte Bedürfnisse und Ansprüche nach dem Auszug der Kinder entschied sich ein Ehepaar für einen Neubau. Das Haus ist auf 2 Ebenen mit offenen Blickbeziehungen organisiert, einer barrierefrei betretbaren Eingangsebene und einer barrierefrei austretenden Gartenebene mit lediglich einer Treppe. Die große Flurbreite ermöglicht den späteren Einbau eines Liftes. Das ‚ebene Haus am Hang‘ nutzt dabei alle Vorzüge eines Hanggrundstücks aus und öffnet sich attraktiv zur Südwestseite vollflächig auf eine beeindruckende und unverbaute Aussicht.

Eine großflächige Glasfassade umhüllt bzw. integriert 3 tragende, massive Boxen in denen die besondere Infrastruktur untergebracht ist:
Box 1 - Die bestehende Garage
Box 2 - Nebenräume und WC im EG
Box 3 - Nasszellen im Gartengeschoss
Die 3 Boxen sind architektonisch individuell durch einen besonderen Außenputz bzw. eine Blechverkleidung gestaltet, um sich von der gläsernen Hülle abzuheben.

Unter einem flügelhaften Dach, dass sich jeweils zur Eingangs- und Gartenseite hebt, bildet sich ein einziger großer Raum mit Küche, Essen und Wohnen und Aussicht in die begrünten Ebenen des Körschtals. Das markante Dach bildet im Zugangsbereich die angemessene Höhe eines eingeschossigen Gebäudes während es mit seinem großen Vorsprung zum Tal hin den ihm zugedachten Schutzcharakter selbstbewusst signalisiert

Durch die Verwendung von hochwertiger Dämmung und 3-fach Verglasungen werden die Anforderungen der EnEV 2009 unterschritten, wie auch beim Primär-Energiebedarf. Durch den Einsatz einer Wärmepumpe ergibt sich ein günstiger Wert von 25,7 kWh/(m²/Jahr), sodass das Gebäude der Effizienzklasse A+ zugeordnet werden kann. Durch den Einsatz einer Fußbodenheizung kann zudem die Wärmepumpe auch im Sommer zur Temperierung der Wohnräume eingesetzt werden. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass dem Untergrund im Sommer wieder Wärme wieder zugeführt wird, sodass der Wirkungsgrad der Wärmepumpe auch auf Dauer gewährleistet wird.
Durch den großen Dachüberstand erfolgt eine Verschattung im Sommer bei hochstehender Sonne und eine Nutzung der solaren Gewinne im Winter bei tiefem Sonnenstand.