Erweiterung, Städtebau, Betontragwerk, Stahltragwerk, Metallfassade, Glasfassade, Flachdach, Dachbegrünung, Parkplatz, Innenhof, Platz, Terrassen, Privat, Großprojekt, Büro, Verwaltung, Werkstatt, Entwicklung, Produktion, Gastronomie
Entwicklungsgebäude Preh | Bad Neustadt a. d. Saale
Erweiterung, Städtebau, Betontragwerk, Stahltragwerk, Metallfassade, Glasfassade, Flachdach, Dachbegrünung, Parkplatz, Innenhof, Platz, Terrassen, Privat, Großprojekt, Büro, Verwaltung, Werkstatt, Entwicklung, Produktion, Gastronomie
Entwicklungsgebäude Preh | Bad Neustadt a. d. Saale
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Entwicklungsgebäude Preh | Bad Neustadt a. d. Saale

Entwicklungsgebäude Preh | Bad Neustadt a. d. Saale

Adresse

An der Stadthalle 16
97616 Bad Neustadt a. d. Saale

Bauherr

Preh GmbH

Projektleitung

Thomas Theilig, Christoph Anderer

Projektarchitekt

Nicole Solga, Sarah Neidhardt,
Eva Todorova

Gesamtkosten

15,2 Mio. €

Baukosten KG 3+4

12,3 Mio. €

BGF

8.161 m²

BRI

35.410 m³

BRI

35.410 m³

NF

5.764 m²

Arbeitsplätze

400

Lph. nach HOAI

1 - 8

Gutachten

11/2014

Planungsbeginn

01/2015

Baubeginn

06/2015

Fertigstellung

11/2016

Einweihung

03/2017

Fotos

Roland Halbe, Stuttgart

Der Automobilzulieferer Preh fertigt Fahrerbediensysteme
und entwickelt und produziert Systemlösungen für Montage- und Fertigungsanlagen. Das neue Entwicklungsgebäude prägt
die Ansicht des Unternehmens am Rande des Betriebsgeländes und profitiert von den Qualitäten des angrenzenden Landschaftsraums.

Entsprechend behutsam fügt sich das neue Gebäude in den Kontext des Bestandes an der Schnittstelle zur Landschaft. Das bestehende Nachbar-Gebäude ist integriert und über ein Treppenhaus auf allen Ebenen angebunden. Der äußere Schenkel des Neubaus ist ein Stockwerk niedriger und gibt so den Blick auf die Silhouette der Stadt frei. Das entstehende
Ensemble öffnet sich zu den Saaleauen und schafft einen attraktiven Außenraum für die Mitarbeiter.

Erschlossen wird das Gebäude über ein großzügiges Foyer, von dem das Technikum als räumlicher und inhaltlicher Mittelpunkt einsehbar ist. Die Herstellung der Prototypen, die  beeindruckenden Maschinen, die Kranbahn und der Gabelstaplerverkehr werden stolz präsentiert. Die Werkstatt und das Prüflabor ergänzen die Nutzung, sind aber statisch, schalltechnisch und geometrisch voneinander getrennt. Über
eine Galerie im OG sind ein Showroom und Besprechungsmöglichkeiten als weitere repräsentative
Bereiche an das Foyer angebunden.

Die Büros in den drei, bzw. vier Obergeschossen können zu Gruppen-, Zellen- oder Kombibüros eingeteilt werden. Durch ein entsprechendes Beleuchtungskonzept, sowie ein Hohlraumboden mit Doppelbodentrasse ist es möglich,
flexibel auf zukünftige Entwicklungen der Firma zu reagieren. Die Tiefe von etwa 16 Metern ermöglicht natürlich belichtete Büros. Die Multizone in der Mitte, die offenen Teeküchen, die
Besprechungsräume auf allen Geschossen und die zwei Terrassen schaffen einladende Begegnungsmöglichkeiten. Ein großzügiger, offener Konferenzbereich im obersten Geschoss ergänzt das Raumprogramm. Zwei Aufzüge und
breite Flure sorgen für die Barrierefreiheit.

Die Fassade sorgt, mit einem hohen Anteil an verglasten Flächen, für Tageslicht und Ausblick. Die opaken Flächen aus großformatigen Aluminiumtafeln schaffen ein präzises und technisch innovatives Erscheinungsbild. Die gegliederte rhythmische Anordnung von Verglasung und opaken Öffnungsflügeln sorgt für ‚tiefe Oberflächen‘ und unterschiedliche Ansichten. Die variierende Anordnung der Elemente ergeben ein
einheitliches und spannendes Fassadenbild. Durch eine raumhohe Pfosten-Riegel-Fassade werden Foyer und Technikum lichtdurchflutet.