Solitär, Neubau, Freiform, Klimakonzept, Betontragwerk, Glasfassade, Holzbalkone, Atrium,  Glasdach, Parkplatz, Tiefgarage, Privat, Großprojekt, Büro, Verwaltung, Mensa, Schulung
Bürohaus Datapec | Pliezhausen
Solitär, Neubau, Freiform, Klimakonzept, Betontragwerk, Glasfassade, Holzbalkone, Atrium,  Glasdach, Parkplatz, Tiefgarage, Privat, Großprojekt, Büro, Verwaltung, Mensa, Schulung
Bürohaus Datapec | Pliezhausen
Solitär, Neubau, Freiform, Klimakonzept, Betontragwerk, Glasfassade, Holzbalkone, Atrium,  Glasdach, Parkplatz, Tiefgarage, Privat, Großprojekt, Büro, Verwaltung, Mensa, Schulung
Bürohaus Datapec | Pliezhausen
Solitär, Neubau, Freiform, Klimakonzept, Betontragwerk, Glasfassade, Holzbalkone, Atrium,  Glasdach, Parkplatz, Tiefgarage, Privat, Großprojekt, Büro, Verwaltung, Mensa, Schulung
Bürohaus Datapec | Pliezhausen
Solitär, Neubau, Freiform, Klimakonzept, Betontragwerk, Glasfassade, Holzbalkone, Atrium,  Glasdach, Parkplatz, Tiefgarage, Privat, Großprojekt, Büro, Verwaltung, Mensa, Schulung
Bürohaus Datapec | Pliezhausen
Solitär, Neubau, Freiform, Klimakonzept, Betontragwerk, Glasfassade, Holzbalkone, Atrium,  Glasdach, Parkplatz, Tiefgarage, Privat, Großprojekt, Büro, Verwaltung, Mensa, Schulung
Bürohaus Datapec | Pliezhausen

Bürohaus Datapec | Pliezhausen

Adresse

Wilhelm-Schickard-Straße 7
72124 Pliezhausen-Gniebel

Bauherr

Datapec GmbH

Projektleitung

Wolfgang Kergaßner

Projektarchitekten

Ulof Rückert, Tobias Wallisser

Baukosten

8,2 Mio. €

BGF

6.340 m²

BRI

22.000 m³

Lph. nach HOAI

1 - 9

Wettbewerb 1. Preis

1992

Planungsbeginn

1992

Baubeginn

1993

Fertigstellung

1994

Auszeichnung

Hugo-Häring-Preis 1997
BDA Baden-Württemberg

Fotos

Roland Halbe | Stuttgart

Das Hanggrundstück in Pliezhausen, an der B27 von Stuttgart nach Tübingen gelegen, bietet nahezu allseitig prachtvolle Aussicht auf die Schwäbische Alb. Der runde Baukörper reagiert auf diese Situation und ermöglicht von allen Büroräumen aus freien Ausblick in die Landschaft. Gleichzeitig setzt er für die Firma Dataproup ein signifikantes Zeichen in der Umgebung. In fünf Ebenen - die unteren Geschosse parallel zum Hang, darüber eine schwebende, zweigeschossige Ringfigur - beherbergt das Bürogebäude des Softwareentwicklers 250 Mitarbeiter und ebenso viele Bildschirmarbeitsplätze.

Die Arbeit am Bildschirm verträgt weder große Helligkeitsunterschiede, noch direkte Sonneneinstrahlung. Das Konzept der Außenhaut blendet für alle Bildschirmarbeitsplätze das direkte Sonnenlicht aus. Sägezahnschotten, teils raumhoch, teils mit einem Oberlichtstreifen, sind geometrisch so angeordnet, dass lediglich Nordlicht oder indirektes Licht auf die Flächen der Bildschirmarbeitsplätze fällt. Ein Sonnenschutz im herkömmlichen Sinne kann entfallen. Der thermischen Hülle vorgelagert sind die umlaufenden Holzbalkone. Sie betonen die Horizontale und ergänzen das Gebäude in seiner äußeren Gestalt wieder zur Kreisform. Im Eingangsbereich, auf der Nordseite, wird diese Kreisordnung unterbrochen, die Kreisringfigur schält sich förmlich auf und markiert mit weiteren Elementen den Zugang zum Gebäude.

Im Inneren unterstützt die Kreisfigur des Grundrisses die Zusammenarbeit der Mitarbeiter. Das Atrium wird zum Zentrum des Gebäudes, zum internen Treffpunkt; hier befinden sich alle horizontalen und vertikalen Erschließungselemente, hier treffen alle Wege zusammen. Die Büroeinheiten folgen der Kreisfigur, die Flurtrennwände sind zum Atrium hin weitgehend verglast, dienen als zusätzliche Belichtung und zur Kommunikation. Sondernutzungen wie Erschließungs- und Versorgungseinrichtungen, Schulung und Vortrag, Küche und Casino werden als Satelliten individuell ausformuliert.

Die Büros werden mechanisch belüftet. An zentraler Stelle wird vorkonditionierte Frischluft in das Atrium eingeblasen. Über die perforierten Flurtrennwände wird dann diese Frischluft in die angrenzenden Büros gedrückt. Die tiefer liegenden Büros werden über ein einbetoniertes Röhrensystem und Bodenauslässe versorgt. Ein ringförmig an der Außenfassade verlaufender Luftkanal sammelt die verbrauchte Luft wieder ein. Im Sommerbetrieb wird die Frischluft weit außerhalb des Gebäudes angesaugt und über einen Erdkanal natürlich gekühlt. Die verbrauchte Luft wird über Dach weggeblasen. Im Winterbetrieb wird die verbrauchte Luft gesammelt und dient zur Vorwärmung der Zuluft. Einige Heizkörper ergänzen noch das System an kritischen Stellen. Die unverkleideten Betonflächen im Innenraum des Gebäudes sind als Speichermassen dimensioniert und benutzen den Wechsel der Witterung sowie die Tag-/Nachtamplitude für das Prinzip.