Innerstädtisch, Neubau, Städtebau, Betontragwerk, WDVS, Glasfassade, Flachdach, Garten, Öffentliche Hand, Wohnen, Tagestreff, Mehrzweckraum, Gastronomie
Altenwohnen, Zusatzeinrichtungen | Ostfildern
Innerstädtisch, Neubau, Städtebau, Betontragwerk, WDVS, Glasfassade, Flachdach, Garten, Öffentliche Hand, Wohnen, Tagestreff, Mehrzweckraum, Gastronomie
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Adresse

Scharnhauser Straße 25
73760 Ostfildern-Ruit

Bauherr

Erich und Liselotte Gradmann-Stiftung
Hölderlinstraße 4, 70174 Stuttgart
vertreten durch Stadt Ostfildern, Hochbauamt

Projektleitung

Olaf Arndt

Bauleitung

KTP mit Architekt Hans Abele, Stuttgart

Baukosten

6,7 Mio. €

BGF

4.100 m²

BRI

11.500 m³

Lph. nach HOAI

1 - 9

Planungsbeginn

05/1993

Baubeginn

03/1994

Fertigstellung

09/1995

Fotos

Roland Halbe | Stuttgart

Die Gradmann-Stiftung bietet im Stadtkern von Ostfildern-Ruit Wohnungen für ältere Menschen, mit dem Angebot, nach Bedarf entsprechende Betreuungsleistungen für die Bewohner einzubringen. Die vorhandenen Baustrukturen sind für ähnliche Vororte gewissermaßen typisch: kleinteilige, differenzierte Einheiten, deren Nutzungen sich im Laufe der Jahre geändert haben und mittlerweile durchmischt sind. Die einzelnen Nutzungsbereiche sind ebenfalls so weit wie möglich getrennt, so dass sie baukörperlich jeweils eigenständig ablesbar sind und sich wie die umgebenden Bauten individuell im Stadtbild formulieren können.

Neben den betreuten Altenwohnungen sind eine Tagespflege, ein Altentreff, Flächen für Verwaltungstätigkeit und Diakoniestation, eine Hausmeisterwohnung, eine Tiefgarage für 24 Pkws und ein Waschhaus untergebracht. Herz der hufeisenförmigen Anlage ist der Innenhof und die vom Atelier Herrmann gestalteten Brunnenanlage, die im direkten Übergang von öffentlichem zu privatem Raum den Stadtgarten einbindet und bis an die Wohnungen heranführt. Das städtische Grün kann somit, zumindest augenscheinlich, erweitert werden.

Die Wohnungen sind so organisiert, dass eine schräg verlaufende, die gesamte Wohnung durchziehende Wand einzelne Bereiche auf spannende Art und Weise trennt und verbindet und den Bewohnern immer neue Sichtwinkel Blickbeziehungen und Tageslichteinfälle ermöglicht. Auch die weitmöglichste Einbeziehung des öffentlichen Lebens von der Scharnhauser Straße her wurde berücksichtigt. Balkone unterstützen diesen Gedanken darüber hinaus. Die Wohnungen treten nach außen differenziert und kleinmaßstäblich in Erscheinung.