Aquaföhr Wellenbad | Wyk auf Föhr
Aquaföhr Wellenbad | Wyk auf Föhr
Aquaföhr Wellenbad | Wyk auf Föhr
Aquaföhr Wellenbad | Wyk auf Föhr
Aquaföhr Wellenbad | Wyk auf Föhr
Aquaföhr Wellenbad | Wyk auf Föhr
Aquaföhr Wellenbad | Wyk auf Föhr
Aquaföhr Wellenbad | Wyk auf Föhr

Aquaföhr Wellenbad mit Kurmittelhaus und Hotel | Wyk auf Föhr

Auslober

Stadt Wyk auf Föhr

Bearbeiter

Andrea Litterer, Franziska Konrad, Christopher Dreher

Gesamtkosten
 

48 Mio

BGF

10.819 m²

BRI

58.226 m³

Nutzfläche

5849 m²

Zweistufiger Realisierungswettbewerb mit städtebaulichen und freiraumplanerischen Anteilen 4.Preis

Renderings

Kauffmann Theilig & Partner

Das Aquaföhr findet einen sicheren Platz an der südlichen Grundstücksgrenze und ermöglicht damit den Erhalt und Betrieb des alten Aquaföhrs während des ersten Bauabschnitts. Das Gebäudevolumen ist gegliedert in langgestreckte aneinandergereihte Baukörper mit Vor- und Rücksprüngen und aus Satteldach. Drei dicht nebeneinanderstehende Langhäuser bilden das neue Aquaföhr mit Sauna, Spa, Kurmittelhaus, Fitness und Badehalle.

Nach Rückbau des alten Aquaföhrs wird das Hotel im zweiten Bauabschnitt errichtet. Das neue Hotel führt die bauliche Struktur nach Norden weiter in Form von zwei versetzt angeordneten Riegeln, die auf einem Sockelgeschoss sitzen. Von der Strandseite betrachtet integriert sich der Entwurf ganz selbstverständlich in die offene und von Satteldächern geprägte Bebauungsstruktur von Wyk. Der Besucher gelangt vom Rebbelstieg über eine attraktive Zuwegung, die durch sanfte grüne und leicht hügelige Inseln führt, zum Haupteingang Hotel und weiter zum Eingangsbereich des Aquaföhr.

Das kleine Mittelhaus zwischen Hotel und Aquaföhr fungiert als Durchgangs- und Empfangsgebäude, in dem der Besucher über die Geschichte der Insel Föhr und Führungen sowie Events informiert wird. Der Weg führt unter der leichten aufgeständerten Überdachung hindurch über eine großzügige landschaftliche Treppenanlage bis hinauf zur Strandpromenade. Die neu gestaltete Strandpromenade lädt mit ihren großzügigen Sitzstufen zum Entspannen und Verweilen ein.

Vom offenen und großzügigen Foyer (Ebene 0) gelangt der Besucher über eine große Treppenanlage hinauf auf die Haupterschließungs- und Verteilerebene (Ebene 1). Der Bademantelgang für die Hotelgäste mündet auf Ebene 1 ebenfalls in diese Haupterschließungszone des Aquaföhr. Von hier gelangen die Besucher in den Umkleidetrakt der Badehalle oder zum Kurmittelhaus. Die gesamte Bade- und Erholungslandschaft ist nach Osten und Süden hin zum Strand und Meer orientiert und der Badegast hat stets Blickbezug zur Nordsee.                       

Alle erdberührten Teile bestehen aus Stahlbeton. Die Dächer sind aus einem leichten Holztragwerk bestehend aus Leimbindern und Brettsperrholzplatte. Die äußere Gebäudehülle besteht aus einer matten Metallverkleidung aus Lamellen. Hinter den Lamellen befinden sich sowohl in den Wänden als auch im Dach großzügige Glasflächen, über die die natürliche Belichtung aller Räume sichergestellt wird. Ein textiler Sonnenschutz steuert Licht- und Wärmeeintrag. Die Lamellen sind an der Südseite um 45 Grad gedreht und ermöglichen damit optimale Ausblicke zum Meer. Die Fugen zwischen den einzelnen Baukörpern sind verglast.