2. Preis - begrenzter Wettbewerb
Neubau/Umbau Hallenbad Walldorf
Das Konzept sucht die Qualitaeten des Standorts. Es orientiert sich uneingeschraenkt nach Sueden mit Blick von einer leicht erhoehten Situation auf den Badesee. Die lang gestreckte zweigeschossige Figur der Sauna erhaelt ihren eigenen Ort, partizipiert aber an Orientierung und Ausblick. Stoerende Funktionen, wie Anlieferung und Erschliessung, sind gebuendelt und kontrolliert im Westen. Das bestehende Freibadgebaeude wird durch einen gemeinsamen Sockel einbezogen.

In einer uebersichtlichen Eingangshalle verzweigen sich die Wege und der Besucher hat bereits Blickbeziehung in die Badelandschaften. Die Lage des Restaurants an dieser Schnittstelle erlaubt eine hochwertige kompakte und effiziente Gastronomie. Der Baukoerper ist Ost-West gerichtet und bildet ein massives Rueckrad mit der Infrastruktur fuer Bad und Sauna. Der Koerper ist auch die Trennung zwischen Bad und Sauna. Der Umkleidebereich ist in das Volumen der Badelandschaft eingestellt und nimmt in seiner oberen Ebene einen geschuetzten Ruheraum auf.

Das Energiekonzept des Gebaeudes nutzt die vorhandenen Ressourcen. Die Haustechnik befindet sich vollstaendig im Untergeschoss. Ziel des Klimakonzepts ist die Nutzung natuerlicher Potentiale, wie optimierte Tageslichtnutzung, Moeglichkeit der natuerlichen Lueftung, Passive Nutzung solarer Waermegewinne und teilweise Waermeversorgung aus dem nahe gelegenem Blockheizkraftwerk.


Bearbeitung: Sebastian Pajakowski, Achim Birnbaum

Fachberatung:
Moeller + Meyer, Duesseldorf (Haustechnik)
Transsolar Energietechnik, Stuttgart (Energie)
Modellbild Uebersicht
Lageplan
Perspektive Zugangsbereich
Perspektive Seeblick
Perspektive Ansicht Nord