Stuttgart 2007
Kinder- und Jugendhaus Degerloch
Die ehemalige Apotheker-Villa an einer
praegnanten Einfahrtsstrasse in die Innenstadt aus dem Jahr 1870
wurde vollstaendig saniert und um einen Anbau erweitert, der die Geltung
des alten Gebaeudes belaesst und sein Motiv in einer landschaftlichen
und eher unauffaelligen Eingliederung sucht. Das unverwechselbare Bild
des neuen Jugendhauses macht es zu einem Unikum und einem charakteristischen
Ort für die Nutzer, die sich auch mit diesem Gebäude identifizieren
sollen.
In den entstandenen Gebaeudeteilen
werden unterschiedliche Nutzungen untergebracht: Die offene Jugendarbeit,
die mobile Jugendarbeit und die offene Kinderarbeit. Die ganzen Teilbereiche
sind so angeordnet, dass sie organisatorisch voneinander unabhaengig funktionieren.
Die drei Nutzungseinheiten sind aeusserlich klar ablesbar und ueber
das Untergeschoss mit kommunikativen Mehrzweckraum, Cafeteria und Kueche
miteinander verbunden. Gemeinsam sind Ihnen halboeffentliche Aussenbereiche
mit fliessenden Uebergaengen zugeordnet. Der schoene Ausblick
ueber Stuttgart und die Weite ist von fast allen Raeumen aus spuerbar.
Im Altbau wurden alle Fenster- und Tuerelemente
ersetzt und die haus- und sicherheitstechnischen Installationen
erneuert. Die Bodenbelaege und Deckenfriese aus Holz wurden - wenn moeglich
- renoviert. Der Neubau ist als Stahlbetonkonstruktion ausgefuehrt und
die Dachflaechen begruent. Die stark geneigten Aussenflaechen
sind mit Metallelementen und Faserzementplatten verkleidet. Saemtliche
Erschliessungen im Haus sind barrierefrei und behindertengerecht ausgefuehrt.






