Shanghai 1994
Oriental Concert Hall 2. Preis
Wie ein überdimensionales Insekt ragt die Oriental
Concert Hall 40 Meter in die Höhe und 50 Meter weit in die markante Biegung
des Flusses Huangpu, gegenüber der historischen Uferbebauung Shanghais.
Die signifikante Figur reagiert auf die außergewöhnliche
Lage und die engen Grundstücksverhältnisse – sie befreit sich aus der Dichte.
Die Skulptur des Gebäudes wird aus vertikal und horizontal angeordneten Betonscheiben
scheinbar zufällig zu Räumen gefügt. Diese Flexiblität reagiert in hohem Maße
auf die computergenerierten Vorgaben der Raumakustik und vermag das Gebäude
physikalisch und gestalterisch zu optimieren.
Die Wettbewerbsjury vergab damals den ersten Preis
an Kenzo Tange, unserem Büro den zweiten Preis und den dritten an Nihon Sekkei,
Japan. Bis heute wurde die Konzerthalle nicht gebaut.